Insgesamt 18 gut gelaunte Reiter-Pferd-Paare waren in diesem Jahr der Einladung des IPZV Zweinig zum Herbstritt am 28. September ins nordsächsische Sprotta gefolgt. Der Schwarzbachhof ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausritte in die im Norden angrenzende, größtenteils bewaldete und von Reitwegen durchzogene Dübener Heide.
Nach einem zünftigen Frühstück wurden die Pferde gesattelt und der bunte Zug setzte sich in Bewegung, erst einmal im Schritt zum Hof hinaus. Offenbar fand auch Petrus Gefallen an diesem Anblick, denn er hielt, trotz anderslautender Vorhersage, seine Schleusen geschlossen und sandte stattdessen herbstliche wärmende Sonnenstrahlen.
Die Strecke führte in einem weiten Bogen zum Forsthaus Battaune und mancher ortsunkundige Mitreiter fragte dann und wann vorsichtig, ob man denn noch auf dem richtigen Weg sei. Aber die Rittführer kannten das Gelände und die Wegbeschaffenheit genau und gaben die passenden Streckenabschnitte für Tölt- bzw. Trab frei. Die fünf befreundeten Großpferde, die sich angeschlossen hatten, ertrugen geduldig den außergewöhnlichen Takt der ihnen fremden Gangart.
Nach etwa zwei Stunden war dann das Forsthaus in Sicht, ein wunderschönes Plätzchen mit Tischen, Bänken und Anbindemöglichkeiten für die Pferde. Der Kremser-Traktor war bereits eingetroffen, es duftete nach Kürbissuppe und die Getränke standen bereit. Sogar Heu für die Pferde war angeliefert worden, das Team des Schwarzbachhofs hatte fürsorglich an alle gedacht.
Und so stärkten sich die Reiter und nutzten die Zeit um zu entspannen und um Erinnerungen zu teilen. Die meisten Pferde hielten nach ihrem Imbiss ein Schläfchen, welches nur für einen kurzen Moment unterbrochen wurde, als an der nahe gelegenen Kreuzung etwa fünfhundert Schafe vorüberzogen. Schnell wurde jedoch klar, dass dies kein Grund sein kann, die Mittagsruhe vorzeitig zu beenden.
Mit frischer Kraft ging es schließlich heimwärts, eine andere, etwas kürzere Route entlang. Auch schienen die Pferde etwas lauffreudiger zu sein und so dauerte es gar nicht lange, bis alle wieder unversehrt auf dem Hof ankamen. Die Pferde wurden versorgt und in ihren wohlverdienten Feierabend entlassen und die Reiter saßen zum Abschluss noch einmal mit Tee und Kaffee in fröhlicher Runde zusammen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Reiter für ihre gesittete und rücksichtsvolle Reitweise, an Uwe und Julia vom Schwarzbachhof und all die anderen fleißigen Organisatoren und Helfer, die diesen Tag so wunderbar geplant und ausgestaltet haben!