
Die nächsten Termine unseres Vereins/des IPZV Landesverbandes sind:
Kurse in Sprotta
| 25. Oktober | Trainingstag mit Marlen |
| 31. Oktober - 1. November | Wochenend-Reitkurs mit Davina Hoffmann |
| 8. November | Tagesreitkurs mit Ines Lantzsch |
| 14. November | Tageskurs mit Sophie Dölschner |
| 22. November | Trainingstag mit Marlen (Doppellonge) |
Kurse in Zweinig
| 3. Oktober | Reitkurs mit Lilja Thordarson |
| 30. Oktober - 1. November | Reitkurs mit Katharina Gleißner (Käthe) |
11. September 2026 - Fohlenschau
26. September 2026 Herbstritt in Sprotta
Weitere Veranstaltungstermine findet ihr
auf der Homepage des IPZV Mitteldeutschland e. V.
und auf den Seiten der Höfe
Rückblick

Unser Herbstritt ist seit inzwischen 30 Jahren Tradition. Das Gelände rund um den Sprottaer Schwarzbachhof ist dafür wie geschaffen: Verlockende Reitwege führen direkt vom Hof aus durch Wald und Heide – wer kann da schon widerstehen?
So folgten am 26. September nicht nur die Einstellerinnen und Einsteller des Schwarzbachhofes der Einladung. Auch die Isis von benachbarten und befreundeten Höfen kletterten wieder fröhlich in ihre Hänger, um dabei zu sein.
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Die Reiterinnen und Reiter hatten bereits Platz genommen, darunter auch der ehemalige Chef des Hofes, Mitbegründer des Vereins und Organisator des ersten Herbstritts vor 30 Jahren: Helmut Stichel. Als die beiden Vereinsvorsitzenden aufstanden, breitete sich mit einem Mal eine feierliche Atmosphäre aus. Mit einer Laudatio wandten sie sich an den völlig überraschten Helmut, würdigten sein mehr als 30-jähriges Engagement für das Islandpferd und überreichten ihm im Namen des IPZV Zweinig sowie des IPZV Mitteldeutschland die IPZV-Ehrennadel in Silber.
Beim anschließenden ausgesprochen leckeren Frühstück lagen die Chroniken des Hofes zum Anschauen bereit. Natürlich wurden auch viele Episoden, Meilensteine und prägende Grundsätze aus Helmuts Leben erzählt – darunter sein legendäres: „Wir müssen handeln!“
Und das taten wir dann auch. Putzen, trensen, schnell noch einmal aufs Örtchen – und schon ging es mit 14 Isis hinaus vom Hof. Die erste Etappe im Schritt bot Pferden und Reitenden Gelegenheit für ein kleines „Who is who“. Als sich alle ein wenig beschnuppert hatten und klar war: Nun gehören wir zusammen, wurde abschnittsweise auch fröhlich getöltet. Was für ein wunderbarer Sound!
Bei herrlichem Kaiserwetter konnte so mancher ganz gemütlich vom Sattel aus seiner Leidenschaft frönen – sei es der Jagd nach Pilzen oder einfach dem Genuss der blühenden Heide.
Viele Wege führen zum Forsthaus – und natürlich auch wieder zurück. Auf verschlungenen Pfaden ging es durch den Wald. Und immer dann, wenn ein Weg zumindest ein Stückchen in Richtung Heimat führte, nahmen die Isis ein wenig Fahrt auf, nur um an der nächsten Kreuzung festzustellen: Ach nein, nach Hause geht‘s noch nicht.
Erst nach drei Stunden kehrten alle zufrieden – und ein bisschen hungrig – auf den Hof zurück. Zum Glück hatte Familie Stichel bereits vorgesorgt: mit gefüllten Paprikaschoten und noch warmem Pflaumenkuchen zum Nachtisch. Ein rundum gelungener Tag!
Ein herzliches Dankeschön geht an Marlen Kücklich für die Organisation, an Uwe und Julia vom Schwarzbachhof für das kulinarische Verwöhnprogramm sowie an alle Reiterinnen und Reiter, die die Tradition des Herbstritts am Schwarzbachhof auch in diesem Jahr mit Leben füllten.





Bildnachweise:
Das Islandpferdedorf des IPZV Mitteldeutschland war auch in diesem Jahr ein großartiger Publikumsmagnet. Im Aktionsring wurde diesmal eine märchenhafte Elfenquadrille aufgeführt, die uns in das Land aus Feuer und Eis entführte. Außerdem gab es ganz viel Tölt - zu sehen und zu hören, denn für die Gangpräsentationen hatten wir den Finostrip dabei.





Unter dem Motto „Gaited & Working Equitation, was ist das?“, fand am 10. Mai der erste Workshop auf dem Islandpferdehof Zweinig unter der Leitung von Franziska Reitz statt.
Fokus und Inhalte dieses ersten Workshops waren:
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer wurden in einem Theorieteil die Philosophie, die verschiedenen Turnierklassen, Teilprüfungen und alle Hindernisse des Stil Trails durchgesprochen.
Danach ging es bei schönstem Wetter auf den Reitplatz / Ovalbahn. Dort war bereits eine Vielzahl an Hindernissen für die Teilnehmer aufgebaut. Aufgabe für die Teilnehmer war es jetzt, anhand ihrer Unterlagen und mit Maßbändern ausgestattet, die letzten vier Hindernisse (Pferch, Glockengasse, Slalom und 3 Tonnen) gemeinschaftlich zu vermessen und selbständig aufzubauen. Danach wurden alle 14 Hindernisse zu Fuß abgelaufen, ausgeflaggt und noch einmal besprochen.



Zur besseren Veranschaulichung, standen zwei Reiter zu Verfügung, um die Hindernisse für die Teilnehmer vorzureiten.
Herzlichen Dank an Stephanie, die für diesen Workshop von ihren Isländern auf den schönen Portugiesen Pitu umgestiegen ist und die Hindernisse in der Anforderung der Klasse Working Equitation Klasse E (WE) präsentiert hat.
Für die Gaited Worker wurden die Hindernisse von Franziska persönlich mit ihrer Islandpferdestute Meyja präsentiert.



Die Teilnehmer sind mit vielen neuen Eindrücken und Ideen nach diesem Workshop nach Hause gefahren. In den kommenden Monaten werden weitere Trainingsmöglichkeiten auf dem Islandpferdehof Zweinig angeboten.
Anfragen bei Franziska Reitz 0171 6767667
Vier aufregende Tage liegen hinter uns! Die Messe Partner Pferd erzielte einen Besucherrekord und unsere Isis waren überall dabei: mit der tollen Quadrille im Aktionsring, im Islandpferdedorf und im abendlichen Showprogramm.




Insgesamt 18 gut gelaunte Reiter-Pferd-Paare waren in diesem Jahr der Einladung des IPZV Zweinig zum Herbstritt am 28. September ins nordsächsische Sprotta gefolgt. Der Schwarzbachhof ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausritte in die im Norden angrenzende, größtenteils bewaldete und von Reitwegen durchzogene Dübener Heide.
Nach einem zünftigen Frühstück wurden die Pferde gesattelt und der bunte Zug setzte sich in Bewegung, erst einmal im Schritt zum Hof hinaus. Offenbar fand auch Petrus Gefallen an diesem Anblick, denn er hielt, trotz anderslautender Vorhersage, seine Schleusen geschlossen und sandte stattdessen herbstliche wärmende Sonnenstrahlen.
Die Strecke führte in einem weiten Bogen zum Forsthaus Battaune und mancher ortsunkundige Mitreiter fragte dann und wann vorsichtig, ob man denn noch auf dem richtigen Weg sei. Aber die Rittführer kannten das Gelände und die Wegbeschaffenheit genau und gaben die passenden Streckenabschnitte für Tölt- bzw. Trab frei. Die fünf befreundeten Großpferde, die sich angeschlossen hatten, ertrugen geduldig den außergewöhnlichen Takt der ihnen fremden Gangart.
Nach etwa zwei Stunden war dann das Forsthaus in Sicht, ein wunderschönes Plätzchen mit Tischen, Bänken und Anbindemöglichkeiten für die Pferde. Der Kremser-Traktor war bereits eingetroffen, es duftete nach Kürbissuppe und die Getränke standen bereit. Sogar Heu für die Pferde war angeliefert worden, das Team des Schwarzbachhofs hatte fürsorglich an alle gedacht.
Und so stärkten sich die Reiter und nutzten die Zeit um zu entspannen und um Erinnerungen zu teilen. Die meisten Pferde hielten nach ihrem Imbiss ein Schläfchen, welches nur für einen kurzen Moment unterbrochen wurde, als an der nahe gelegenen Kreuzung etwa fünfhundert Schafe vorüberzogen. Schnell wurde jedoch klar, dass dies kein Grund sein kann, die Mittagsruhe vorzeitig zu beenden.
Mit frischer Kraft ging es schließlich heimwärts, eine andere, etwas kürzere Route entlang. Auch schienen die Pferde etwas lauffreudiger zu sein und so dauerte es gar nicht lange, bis alle wieder unversehrt auf dem Hof ankamen. Die Pferde wurden versorgt und in ihren wohlverdienten Feierabend entlassen und die Reiter saßen zum Abschluss noch einmal mit Tee und Kaffee in fröhlicher Runde zusammen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Reiter für ihre gesittete und rücksichtsvolle Reitweise, an Uwe und Julia vom Schwarzbachhof und all die anderen fleißigen Organisatoren und Helfer, die diesen Tag so wunderbar geplant und ausgestaltet haben!





